Hundesteuer-Rechner 2025 | pfotenrat.de
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Hundesteuer-Rechner

Präzise Hundesteuersätze nach PLZ — inkl. Listenhunde-Aufklärung, Steuerbefreiungen und Gemeindevergleich. Daten: Bund der Steuerzahler Kommunaldatenbank 2024.

300+ Gemeinden BdSt 2024 verifiziert PLZ-genaue Suche Listenhunde erklärt Österreich inkl.

Was kostet ein Hund an Steuern in Deutschland und Österreich?

Die Hundesteuer ist eine Kommunalsteuer — sie wird in Deutschland von jeder Stadt und Gemeinde, in Österreich von Bund und Ländern selbst festgelegt. Das bedeutet: Wer wenige Kilometer weiter wohnt, kann hunderte Euro pro Jahr mehr oder weniger zahlen. Unser Hundesteuer-Rechner deckt 300+ Gemeinden ab und nutzt die offiziellen Daten des Bund der Steuerzahler (Erhebung 2024).

Du brauchst nur deine Postleitzahl, die Anzahl deiner Hunde und ggf. die Information, ob dein Hund als sogenannter „Listenhund" eingestuft ist. Der Rechner zeigt dir innerhalb von Sekunden den Jahresbetrag, vergleicht mit Nachbargemeinden und nennt mögliche Steuerbefreiungen.

  • PLZ-genau: Über 300 Städte und Gemeinden mit verifizierten Steuersätzen für 2024 (gültig in 2025 fortgeschrieben).
  • Listenhunde-Aufklärung: Welche Rassen wo als gefährlich gelten und welcher Steuersatz dafür greift — bundesweit unterschiedlich geregelt.
  • Befreiungen & Ermäßigungen: Blindenführhund, Diensthund, Tierschutz-Adoption — wir zeigen dir, wann du Anspruch auf Reduzierung oder volle Befreiung hast.
  • Österreich inklusive: Wien, Linz, Graz, Salzburg und weitere — mit Hundeabgabe nach Bundesland.

Wichtig: Der Rechner liefert Richtwerte. Verbindlich ist immer die aktuelle Hundesteuersatzung deiner Gemeinde. Bei Umzug, neuem Hund oder Listenhund-Einstufung: Innerhalb von zwei Wochen ummelden.

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📮 Dein Standort
Gib deine Postleitzahl ein. Wir kennen die aktuellen Sätze von über 300 deutschen und österreichischen Gemeinden PLZ-genau.
🐕 Deine Hunde
Wie viele Hunde hast du? Ab dem zweiten Hund erheben fast alle Gemeinden einen höheren Satz.
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Hund/Hunde
🔍 Besondere Umstände
Kampfhunde / Listenhunde und Steuerermäßigungen können den Betrag stark verändern.
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Befreiungen müssen beim Ordnungsamt beantragt werden. Wir zeigen den möglichen Anspruch — die Gemeinde entscheidet.
Euro / Jahr (Hundesteuer 2025)
📅 Monatliche Zahlungsübersicht
Hundesteuer wird meist jährlich erhoben — hier die monatliche Umrechnung
🧮 Steuerberechnung im Detail
PositionJahressatzMonateBetrag
📈 Deine Gemeinde im Vergleich
Top-Städte nach Hundesteuersatz 2024 (Quelle: BdSt Kommunaldatenbank 2024)
🏙️ Ausgewählte Städte im Vergleich
Jahressatz erster Hund (normal) — BdSt 2024
Stadt1. Hund2. Hund*KampfhundQuelle

* 2. Hund: Hochrechnung, da BdSt nur 1. Hund erfasst. Kampfhund: BdSt 2024 oder Gemeindesatzung.

📋 Deine Gemeinde
🗓️ Wichtige Fristen
Anmeldepflichten und Zahlungsfristen
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Anmeldepflicht: 14 Tage nach AnschaffungDen Hund beim Ordnungsamt / Steueramt anmelden. Steuer beginnt ab dem Folgemonat.
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Abmeldung bei Abgabe oder TodInnerhalb 14 Tage abmelden — mit Nachweis (Tierarzt-Attest). Steuer endet zum Monatsende.
⚠️
Nicht angemeldet = OrdnungswidrigkeitBußgeld bis 10.000 € + Nachzahlung bis zu 4 Jahre rückwirkend. Außerdem: Hundesteuermarke muss der Hund im öffentlichen Raum tragen.
💡 So sparst du Hundesteuer — legal

Hundesteuer richtig anmelden, ummelden und sparen

Sobald dein Hund bei dir einzieht, hast du in Deutschland in der Regel zwei Wochen Zeit für die Anmeldung beim zuständigen Steueramt. In Österreich ist es ähnlich, je nach Bundesland teils 8 Wochen. Wer das verpasst, riskiert Bußgelder zwischen 50 und 1.000 Euro — und muss die Steuer rückwirkend nachzahlen.

Wann musst du Hundesteuer zahlen?

Steuerpflichtig sind grundsätzlich alle Hundehalter ab Vollendung des 4. Lebensmonats des Hundes. Die Steuer ist eine reine Aufwandsteuer und unabhängig vom Einkommen. Wer mehrere Hunde hält, zahlt für jeden weiteren Hund meist einen erhöhten Satz — den sogenannten „Zweithundezuschlag".

Wann kannst du eine Befreiung beantragen?

Eine vollständige oder teilweise Befreiung ist in fast allen Gemeinden möglich für:

  • Blindenführhunde, Assistenz- und Therapiehunde (mit Nachweis durch ärztliches Attest oder Zertifikat)
  • Diensthunde von Polizei, Bundeswehr, Zoll und Rettungsdiensten
  • Hütehunde in der gewerblichen Schafhaltung
  • Hunde aus dem Tierschutz — viele Gemeinden gewähren ein bis drei Jahre Steuererlass nach Adoption aus dem Tierheim
  • Empfänger von Sozialleistungen (Bürgergeld, Grundsicherung) — auf Antrag, nicht überall

Listenhunde: Was steckt dahinter?

Sogenannte „Listenhunde" oder „Kampfhunde" werden in Deutschland uneinheitlich von den Bundesländern und Kommunen definiert. Typische Rassen auf den Listen sind American Staffordshire Terrier, Pit Bull, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier sowie deren Kreuzungen. Für Listenhunde verlangen viele Städte einen massiv erhöhten Steuersatz — teils das Sechs- bis Zehnfache des Normalsatzes. Wer einen Wesenstest besteht, kann in einigen Bundesländern die Listenhund-Einstufung loswerden und somit nur den regulären Tarif zahlen.

Hundesteuer absetzen: Geht das?

Privat gehaltene Hunde fallen nicht unter steuerlich abzugsfähige Aufwendungen. Eine Ausnahme bilden nachweislich beruflich genutzte Hunde (Wachhund im eigenen Betrieb, Therapiehund einer angestellten Therapeutin) — hier ist ein Werbungskostenabzug anteilig möglich. Im Zweifel die Steuerberatung deines Vertrauens fragen.

Umzug, Abmeldung, Halterwechsel

Bei einem Umzug muss der Hund in der neuen Gemeinde innerhalb der gesetzlichen Frist neu angemeldet und in der alten abgemeldet werden. Der gleiche Vorgang gilt bei Abgabe, Verkauf oder beim Tod des Hundes. Bei Tod beachten: Die Steuer wird in der Regel anteilig zurückerstattet — viele Gemeinden machen das aber nur auf schriftlichen Antrag.

Häufige Fragen zur Hundesteuer

Wie hoch ist die Hundesteuer in Deutschland im Durchschnitt?

Der Durchschnitt liegt für den ersten Hund bei rund 100 bis 150 Euro pro Jahr. Spitzenreiter sind Großstädte wie München, Hamburg und Berlin mit 100–186 Euro. Günstige Gemeinden in Bayern, Sachsen oder Brandenburg verlangen teils nur 30–60 Euro. Genaue Werte zeigt unser Rechner für deine PLZ.

Muss ich für jeden zusätzlichen Hund mehr zahlen?

Ja, fast überall. Der Zweithundezuschlag liegt typischerweise 30 bis 100 Prozent über dem Erstsatz. Beispiel Berlin: 120 Euro für den ersten, 180 Euro für jeden weiteren Hund. Einige Kommunen staffeln bis zum dritten oder vierten Hund.

Sind Welpen steuerpflichtig?

In den meisten Gemeinden erst ab dem vollendeten 3. oder 4. Lebensmonat. Ab dann hast du in der Regel zwei Wochen Anmeldefrist. Vorher: anmeldefrei.

Wann gilt mein Hund als Listenhund?

Listenhunde werden vom jeweiligen Bundesland definiert (Hundeverordnung) und teils von der Kommune zusätzlich erweitert. Typisch betroffen: American Staffordshire Terrier, Pit Bull, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier sowie deren Kreuzungen. In Bayern, NRW, Niedersachsen und Brandenburg gibt es klare Listen — anderswo wird im Einzelfall geprüft.

Wie kann ich die Listenhund-Einstufung loswerden?

In den meisten Bundesländern durch einen bestandenen Wesenstest. Die Hunde werden dabei von einem amtlich anerkannten Sachverständigen auf Aggressionsverhalten und Sozialverhalten geprüft. Bei Bestehen entfällt häufig die erhöhte Steuer und es gilt der Normaltarif. Die Hund-Steuer-Listenhund-Status wird dann auf Antrag rückwirkend bzw. ab Bestehensdatum auf Normalstatus umgestellt.

Bekomme ich Geld zurück, wenn mein Hund stirbt?

Ja, in der Regel anteilig für die verbleibenden Monate des Steuerjahres. Den Antrag musst du selbst stellen — die wenigsten Kommunen erstatten automatisch. Beleg: Bestätigung von Tierarzt oder Tierkörperbeseitigung.

Gibt es eine Hundesteuer in Österreich?

Ja, sie heißt dort offiziell „Hundeabgabe" und wird vom jeweiligen Bundesland bzw. von der Stadt erhoben. Wien verlangt aktuell 72 Euro pro Jahr für den ersten Hund (Stand 2024), Listenhunde zahlen mehr. Andere Bundesländer staffeln nach Gemeindegröße.

Kann ich die Hundesteuer von der Steuer absetzen?

Nicht bei rein privater Hundehaltung. Beruflich oder gewerblich genutzte Hunde (Wachhund, Diensthund, Therapiehund einer Selbstständigen) können anteilig als Werbungskosten oder Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Empfehlung: Steuerberatung fragen, wenn unklar.

Was passiert, wenn ich meinen Hund nicht anmelde?

Bußgelder zwischen 50 und 1.000 Euro plus Steuernachzahlung für bis zu 4 Jahre rückwirkend. Bei Listenhunden teils noch deutlich höher. Kommunen prüfen verstärkt durch Stichproben und Hinweise aus der Nachbarschaft.

Woher stammen die Daten in eurem Rechner?

Aus der jährlichen Erhebung des Bund der Steuerzahler (BdSt) — der größten verfügbaren Sammlung kommunaler Hundesteuersätze in Deutschland. Stand: Erhebung 2024, fortgeschrieben für 2025. Plus eigene Recherche für Österreich. Verbindlich ist immer die aktuelle Satzung deiner Gemeinde.